Eindeutiges Votum gegen die geplanten Windkraftanlagen zwischen Münzenberg und Rockenberg

„Dank an die Rockenberger CDU für das eindeutige Votum gegen die geplanten Windkraftanlagen zwischen Münzenberg und Rockenberg“

Sehr geehrte Mitglieder der Rockenberger CDU,

Über den Autor

Ralf Koch

Ralf Koch

1. Vorsitzender BLuK e.V.

Ralf Koch, wohnhaft in Rockenberg ist seit Gründung des BLuK.e.V. der erste Vorsitzende des Vereins.

es ist mir ein großes Bedürfnis, mich als Bürger unserer Gemeinde auf diesem Wege bei Ihnen dafür zu bedanken, dass Sie ein klares Votum gegen die Errichtung der geplanten Windkraftanlagen zwischen Münzenberg und Rockenberg abgegeben haben. Die von Ihrer Partei in der BZ vom 13.01.2014 veröffentlichte Pressemitteilung ist ein vorbildliches Zeichen und eine klare Positionierung gegen den von der Bad Nauheimer Firma AlphaSol geplanten sog. „Bürger“Windpark. Sie haben dabei die Gründe, die zu einer 100-prozentigen Ablehnung durch Ihre Fraktion mit Ihren 10 Gemeindevertreterinnen und –vertretern argumentativ hervorragend dargelegt. Sie haben den Bogen zwischen den negativen Auswirkungen auf Flora und Fauna in dieser Region und dem erheblichen Verlust an Lebensqualität in unserer Stadt mit dem noch bestehenden Naherholungsgebiet sehr anschaulich gespannt. Auch wurden die negativen Auswirkungen der geplanten 8 (acht) „200 Meter“ hohen Windräder auf die kulturhistorisch einmalige Burganlage, die einen seit Jahrzehnten bestehenden Regionaltourismus in Münzenberg und Umgebung mit sich bringt, besonders hervorgehoben. Mit Ihrem Votum haben Sie, sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der Rockenberger CDU den Einklang mit dem Münzenberger Stadtparlament, das sich in seiner Sitzung vom 12.12.2013 mit allen Fraktionen zu 100 Prozent gegen die Errichtung der geplanten Windkraftanlagen zwischen Münzenberg und Rockenberg ausgesprochen hat, gefunden.

Vielen Dank!

Es bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass das eindeutige Votum der CDU die Rockenberger Gremien mit Bürgermeister Wetz an der Spitze als auch das Planungsbüro AlphaSol dahingehend bewegen kann, von diesem Vorhaben abzulassen. Insbesondere appelliere ich an alle Gemeindevertreterinnen und -vertreter der SPD und der Dorfpartei, sich der Minderheit der CDU im Parlament anzuschließen, um eine parlamentarische Mehrheit gegen die Errichtung der Windkraftanlagen zu finden. In diesem Zusammenhang hoffe ich, dass sich zumindest einzelne  Parlamentarier / Parlamentarierinnen der SPD und der Dorfpartei über den hoffentlich nicht bestehenden Fraktionszwang hinwegsetzen, um letztlich eine Mehrheit in der Gemeindevertretung gegen dieses Vorhaben zu finden. Sollte dies gelingen, könnte die Gemeinde Rockenberg im Einvernehmen mit der Stadt Münzenberg den von der Bad Nauheimer Firma AlphaSol geplanten sog. „Bürger“windpark ad acta legen und über mögliche Alternativen nachdenken.

 

 

Zerstörung einer alten Kulturlandschaft durch Windpark

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Über den Autor

Jörg Müller

2. Vorsitzender BLuK e.V.

Jörg Müller, wohnhaft in Münzenberg ist seit der Gründung 2. Vorsitzender des BLuK e.V.

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Deutschland als führende Nation für erneuerbare Energien weltweit befindet sich nicht erst seit der Nuklearkatastrophe von Fukushima in einer noch nie dagewesenen energiepolitischen Umdenkungsphase; und das ist auch gut so! Wir alle kennen die Bilder der sog. „Offshore-Windparks“ auf dem Festlandsockel an der Nordsee oder von Windparks in eher weniger besiedelten Gegenden unseres Landes. Meines Erachtens könnten sich die meisten Bürgerinnen und Bürger mit diesen Standorten von Windrädern, die in Abhängigkeit zwischen der Windstärke, den Erfordernissen der Energiewirtschaft und nicht zuletzt den Interessen der Menschen stehen, anfreunden. Ich möchte Sie – als Leserin / Leser – mit meinen nachfolgenden Ausführungen auf die aktuelle Situation einer existierenden Planung eines Windparks zwischen Münzenberg und Rockenberg und die hieraus resultierende Diskrepanz zwischen den einseitigen wirtschaftlichen Interessen, die ganz und gar nicht mit den Belangen einer kulturhistorischen Region einhergehen, aufmerksam machen.

Die Planung eines Windparks durch die Gemeinde Rockenberg mit Unterstützung eines Planungsbüros umfasst 8 (acht) „200 Meter“ hohe Windräder, deren Standorte zwischen Münzenberg und Rockenberg vorgesehen sind. Von diesen 8 Windrädern befinden sich 4 auf dem Gemeindegebiet von Rockenberg und 4 auf privaten Äckern in der Gemarkung Münzenberg. Ich stelle den politischen Gremien in Rockenberg und insbesondere dem amtierenden Bürgermeister Wetz die Frage der Sinnhaftigkeit des dem Anschein nach „in aller Stille“ und somit ohne Beteiligung der Münzenberger und Rockenberger Bürgerinnen und Bürger eingeleiteten Planungsphase. Die wirtschaftlichen Interessen bei den Grundstücksbesitzern der 4 Standorte der Windräder in der Gemarkung Münzenberg können meines Erachtens erst durch die Planungen der Rockenberger Gremien und die in diesem Zusammenhang vorgesehene Einbeziehung in den Gesamtwindpark mit 8 Windrädern geweckt worden sein. Ohne diese Initiative hätten die 4 Münzenberger Grundstücksbesitzer einen Windpark sicherlich nicht auf ihrer Agenda. Es ist aus Sicht des mündigen Bürgers unverantwortlich, das seit Jahrhunderten bestehende geschichtsträchtige Naherholungsgebiet, das aus einem Ensemble zwischen der mittelalterlichen Burg Münzenberg und der intakten Natur besteht, zu zerstören. Umso mehr bin ich über die Eingangsworte des Bürgermeisters Wetz auf der Homepage der Gemeinde Rockenberg sehr verwundert: „Unsere Gemeinde bietet eine ausgezeichnete Infrastruktur mit … , einer intakten Natur …“ Über diese von Bürgermeister Wetz zitierte „intakte Natur“ dürften sich die Münzenberger und Rockenberger Bürgerinnen und Bürger nach der Errichtung des Windparks wohl keine Gedanken mehr machen müssen. Die Planung des Windparks und der in diesem Zusammenhang von den Rockenberger Gremien einkalkulierte Verlust  „einer intakten Natur“ kann nur den wirtschaftlichen Interessen der Gemeinde Rockenberg geschuldet sein. Es scheint sich hier eine neue Form der „Goldgräberstimmung“ aufzutun.  Ich appelliere an die Vernunft und den Verstand insbesondere der Rockenberger Gremien mit Herrn Bürgermeister Wetz an der Spitze, von diesem wahnwitzigen Vorhaben abzulassen. Ich schließe meinen Leserbrief mit der Hoffnung, dass die für den 30.10.2013 anberaumte Bürgerversammlung ein klares Votum gegen dieses Vorhaben abgeben wird.

Dank dem Münzenberger Stadtparlament

Dank dem Münzenberger Stadtparlament für das Votum gegen die Windkraftanlagen zwischen Münzenberg und Rockenberg

Sehr geehrte Mitglieder der Münzenberger Stadtverordnetenversammlung,

Über den Autor

Jörg Müller

2. Vorsitzender BLuK e.V.

Jörg Müller, wohnhaft in Münzenberg ist seit der Gründung 2. Vorsitzender des BLuK e.V.

es ist mir ein großes Bedürfnis, mich als Bürger unserer Stadt auf diesem Wege bei Ihnen dafür zu bedanken, dass Sie in Ihrer Sitzung vom 12.12.2013 ein parteiübergreifendes Votum gegen die Errichtung der geplanten Windkraftanlagen zwischen Münzenberg und Rockenberg abgegeben haben. Die von allen im Stadtparlament vertretenen Parteien (SPD, CDU und FWG) im Einvernehmen verfasste Erklärung ist ein vorbildliches Zeichen und eine klare Positionierung unserer Stadt gegen den von der Bad Nauheimer Firma AlphaSol geplanten sog. „Bürger“windpark. In der vom Stadtverordnetenvorsteher Manfred Tschertner verlesenen Verlautbarung wurden die Gründe, die zu einer 100 %igen Ablehnung durch das Stadtparlament geführt haben, argumentativ hervorragend dargelegt. So wurde der Bogen zwischen den negativen Auswirkungen auf Flora und Fauna in dieser Region und dem erheblichen Verlust an Lebensqualität in unserer Stadt mit dem noch bestehenden Naherholungsgebiet sehr anschaulich gespannt. Auch wurden die negativen Auswirkungen der geplanten Windkraftanlagen auf die kulturhistorisch einmalige Burganlage, die einen seit Jahrzehnten bestehenden Regionaltourismus in Münzenberg und Umgebung mit sich bringt, besonders hervorgehoben. Ihr parteiübergreifendes (100 %iges) Votum haben Sie, sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter des Münzenberger Stadtparlaments, zusätzlich noch mit der Beschlussfassung untermauert, dass im Haushaltsplan 2014 für die fachanwaltliche Unterstützung der Stadt Münzenberg gegen die Errichtung der Windkraftanlagen ein Betrag in Höhe von 20.000 Euro eingestellt wurde.

Vielen Dank!

Es bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass der eindeutige Beschluss der Münzenberger Parlamentarierinnen und Parlamentarier sowohl die Rockenberger Gremien mit Bürgermeister Wetz an der Spitze als auch das Planungsbüro AlphaSol dahingehend bewegen kann, von diesem Vorhaben abzulassen. Ich wünsche, dass das seitherige friedvolle und umsichtige Miteinander der Münzenberger und Rockenberger Bürgerinnen und Bürger nicht durch die sich unter dem Deckmantel der Energiewende auftuende „Goldgräberstimmung“ einiger weniger Nutznießer dauerhaft gestört wird.