Stellungnahme von Bürgermeister M. Wetz

Der Vorstand von BLuK e. V. hat in einer Anfrage an den Bürgermeister der Gemeinde Rockenberg – Herrn Manfred Wetz – seine Sorge vorgetragen, dass insbesondere die Firma Rotorwerke Bürgerinnen und Bürger in Oppershofen unter Druck setzt, entsprechend für Windkraftanlagen geeignete Grundstücke zu veräußern. Dies wurde in Gesprächen mit Mitgliedern deutlich. Vor allem, dass die Hersteller und Entwickler damit argumentieren, dass – wenn diese Verkäufe nicht stattfinden – die angesprochenen Grundstückseigentümer dafür verantwortlich seien, dass man in den Wald ausweichen müsse. BGM Wetz hat uns vor einigen Tagen geantwortet und bekräftigt, dass die Gemeinde mit ihm an der Spitze und die Gemeindevertreter nach wie vor zum Gemeinderatsbeschluss stehen, der 1500m Abstand zur Wohnbebauung fordert und dies auch seitens der Gemeinde für alle – wie im o.g. Fall – Baumassnahmen nach den Sonderbedingungen des § 35 BauGB gelte. Er räumte allerdings ein, dass die Firmen Rotorwerke und alphasol ihre aktuellen Planungen vorgestellt hätten, ohne konktete Angaben zu machen oder Unterlagen vorzulegen. Auch zu Gesprächen mit Grundstückseigentümern vermochte er keine Angaben zu machen. Der Vorstand von BLuK e.V. sttelt sich zumindest die Fragen, ob dies eine tatsächliche oder nur eine trügerische Sicherheit dartsellt und wozu dann die o.g. Gespräsche gedient haben. Sollten Sie liebe Mitglieder und Leser der Internetseite weitere Informationen hierzu haben, so melden Sie sich bitte bei uns!

So schön ist die Wetterau

Wenn die Kraniche fliegen …

… wissen wir, dass der Winter naht.

Seit Tagen können wir das wunderbare Schauspiel sehen und – auch nachts – hören, wie sich die Kraniche auf ihrer Route in den Winterurlaub über der Wetterau zu riesigen Schwärmen versammeln. Die Burg Münzenberg scheint dabei ein wichtiger Orientierungspunkt zu sein, denn seit Jahren können wir beobachten, wie sich die Schwärme aus Nord, Nordost bis Ost hier sammeln, um dann gemeinsam nach Süden weiterzufliegen. Am vergangenen Mittwoch Nachmittag (29.10.14) gelang bei einem Rundgang zufällig diese Aufnahme mit mindestens 5 Schwärmen, die in kürzester Zeit über die Burg hinwegflogen.

Neuerdings müssen wir allerdings befürchten, dass wir dieses Naturereignis bald nicht mehr erleben werden, wenn – wie von offensichtlich belehrungsresistenten sogenannten Energiefachleuten geplant – massenhaft Windräder unsere wunderbare Landschaft zerstören würden. Den Kraniche würde vermutlich ein einziges Windmonster von 200 m Höhe genügen, um die Route zu ändern.

Aber wohin bitte sollen sie ausweichen, wenn ringsum über den Vogelsberg und den Taunus hinaus – wie an anderen Orten bereits geschehen – alles abgeholzt und mit dauer-disko-blinkenden Energiegiganten bestückt wird ?

Wir möchten, dass unsere Wetterau so schön bleibt wie sie ist und wir weiterhin das Zugverhalten der Kraniche beobachten dürfen!