Dank dem Münzenberger Stadtparlament

Dank dem Münzenberger Stadtparlament für das Votum gegen die Windkraftanlagen zwischen Münzenberg und Rockenberg

Sehr geehrte Mitglieder der Münzenberger Stadtverordnetenversammlung,

Über den Autor

Jörg Müller

2. Vorsitzender BLuK e.V.

Jörg Müller, wohnhaft in Münzenberg ist seit der Gründung 2. Vorsitzender des BLuK e.V.

es ist mir ein großes Bedürfnis, mich als Bürger unserer Stadt auf diesem Wege bei Ihnen dafür zu bedanken, dass Sie in Ihrer Sitzung vom 12.12.2013 ein parteiübergreifendes Votum gegen die Errichtung der geplanten Windkraftanlagen zwischen Münzenberg und Rockenberg abgegeben haben. Die von allen im Stadtparlament vertretenen Parteien (SPD, CDU und FWG) im Einvernehmen verfasste Erklärung ist ein vorbildliches Zeichen und eine klare Positionierung unserer Stadt gegen den von der Bad Nauheimer Firma AlphaSol geplanten sog. „Bürger“windpark. In der vom Stadtverordnetenvorsteher Manfred Tschertner verlesenen Verlautbarung wurden die Gründe, die zu einer 100 %igen Ablehnung durch das Stadtparlament geführt haben, argumentativ hervorragend dargelegt. So wurde der Bogen zwischen den negativen Auswirkungen auf Flora und Fauna in dieser Region und dem erheblichen Verlust an Lebensqualität in unserer Stadt mit dem noch bestehenden Naherholungsgebiet sehr anschaulich gespannt. Auch wurden die negativen Auswirkungen der geplanten Windkraftanlagen auf die kulturhistorisch einmalige Burganlage, die einen seit Jahrzehnten bestehenden Regionaltourismus in Münzenberg und Umgebung mit sich bringt, besonders hervorgehoben. Ihr parteiübergreifendes (100 %iges) Votum haben Sie, sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter des Münzenberger Stadtparlaments, zusätzlich noch mit der Beschlussfassung untermauert, dass im Haushaltsplan 2014 für die fachanwaltliche Unterstützung der Stadt Münzenberg gegen die Errichtung der Windkraftanlagen ein Betrag in Höhe von 20.000 Euro eingestellt wurde.

Vielen Dank!

Es bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass der eindeutige Beschluss der Münzenberger Parlamentarierinnen und Parlamentarier sowohl die Rockenberger Gremien mit Bürgermeister Wetz an der Spitze als auch das Planungsbüro AlphaSol dahingehend bewegen kann, von diesem Vorhaben abzulassen. Ich wünsche, dass das seitherige friedvolle und umsichtige Miteinander der Münzenberger und Rockenberger Bürgerinnen und Bürger nicht durch die sich unter dem Deckmantel der Energiewende auftuende „Goldgräberstimmung“ einiger weniger Nutznießer dauerhaft gestört wird.

 

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